Innovative Marketingmethoden
Mit Social Networks die Produktivität steigern: Siemens macht einen weiteren Schritt in Richtung Enterprise 2.0.

Social Networks für jedes Unternehmen:

Enterprise Social Messaging Experiment (ESME) ist ein Open Source Tool, das Siemens IT Solutions and Services gemeinsam mit  Spezialisten einer SAP-Community konzipiert hat. Die Web-2.0-Applikation wurde für den Einsatz im Unternehmen und an die Anforderungen im Arbeitsalltag angepasst. Sie dient dem gezielten Auffinden von Wissensträgern im Betrieb und deren Vernetzung zum Zweck des Informationsaustauschs. Im Gegensatz zur klassischen E-Mail-Korrespondenz kontrolliert der Benutzer mit ESME seinen Kommunikationsbedarf weitgehend selbst. Das Tool basiert auf J2EE-Standards und läuft auf unterschiedlichen Applikationsservern.

Die Verbesserung der Kommunikation in örtlich voneinander getrennten Teams steht im Vordergrund, wenn Unternehmen neuartige Enterprise-2.0-Konzepte nutzen. Die Besonderheit von ESME besteht darin, dass auch Maschinen und Software-Systeme in den Kommunikationsprozess eingebunden werden können. Das schafft neue Wege für die Gestaltung von Arbeitsprozessen und dient der Produktivitätssteigerung im Unternehmen.

Wie funktioniert ESME in der Praxis? Jeder Benutzer kann kurze Nachrichten versenden, ähnlich einer SMS. Die Eingabe von Stichworten gestattet die Kategorisierung von Informationen. Dabei hat der Kommunikationsteilnehmer die Möglichkeit, den Kommunikationsstrom auf die für ihn interessanten Personen, Systeme und Themen zu fokussieren. So entstehen sich selbst organisierende Kommunikationsgruppen. Über eine „Discovery“-Funktion kann der Mitarbeiter nach Themen oder Personen suchen und damit auch neue Kontakte knüpfen. Die Benutzergruppen und Profile lassen eine eng vernetzte Zusammenarbeit der Mitarbeiter zu, die über klassische Kommunikationsformen nicht möglich wäre. 

ESME ist ein Projekt, das gerade im Apache Incubator der Apache Software Foundation zur Prüfung aufgenommen wurde. Siemens ist aktiver Partner in der Open Source Community.

Auf dem YouTube Channel hat Audi über 10000 Abonnenten

Auf dem YouTube Channel hat Audi über 10000 Abonnenten

Natürlich verwendet Audi auch youtube um Werbefilme auszustrahlen. Hier ein beispiel für den Audi A4.

AUDI läßt Facebook Fans das Auto der Zukunft designen

AUDI will das Auto der Zukunft mit dem Designer-Wettkampf „Youth Mobile 2030“ entwickeln lassen – von Facebook Fans.

Inzwischen hat man auch hier erkannt, dass man sich vom loyalen Kunden das beste Feedback holen kann, um das Brand zu stärken. Als taktisches Mittel Social Media einzusetzen, erscheint als Kundenbindungsinstrument immer beliebter zu werden. Nun will man also auch AUDI die kollaborative “Masse der Bekennenden” zum Innovationsinput motivieren.

Audi stellt Videos des Designprozesses in Facebook ein, begleitet den Contest mit Informationen und hört genau auf das Feedback und die Fragen der Teilnehmer um herauszufinden, welche Tools die Fans im Auto der Zukunft haben wollen. Bei fast 400.000 Fans wird sich wohl ein ordentliches Engagement zur Zukunftsvision eines Autos einstellen – und AUDI hat sein Ohr ganz nah am Kunden.

Grundsätzlich macht die Idee von AUDI was her. Ob Sie erfolgreich ist, hängt aber nicht nur von der Einigkeit der Community ab. Erst kürzlich hat Mercedes den Versuch gewagt, die Community der Marketing-Bloggoshpäre einen neuen Claim entwickeln zu lassen. Die Anzahl der Einträge war zahlreich, das Ergebnis ernüchternd. Die Idee blieb erfolglos. Mercedes änderte nichts. Man hat weiterhin keinen Claim. Die Ernsthaftigkeit der Aktion erschien fragwürdig. Hoffen wir, dass es bei AUDI ein besseres Ende hat…

Innovatives Marketing der SiemensAG

Die Siemens AG ist Hauptsächlich in Twitter und auf YouTube aktive. Andere Social Media Netzwerke werden kaum genutzt. Auf Facebook findet man lediglich eine Firmenbeschreibung.

Siemens AG

Die Siemens AG wurde 1847 von Werner von Siemens und Johann Georg Halske  in Berlin gegründet. Damals noch als „Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske“. Der Konzernverbund ist in 190 Ländern weltweit vertreten und hat allein in Deutschland 125 Standorte. Sie Siemens AG beschäftigt weltweit rund 405.000 Mitarbeiter davon 128.000 allein in Deutschland. Der Umsatz belief sich 2010 auf 75,978 Mrd. Euro.

Das Portfolio ist seit Jahresbeginn 2008 in drei Sektoren gegliedert

Der Industry Sector: Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik

Der Energy Sector: Produkte, Lösungen und Dienstleistungen für die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung sowie für die Gewinnung, die Umwandlung und den Transport der Primärenergieträger Öl und Gas

Der Healthcare Sector:  Diagnostische und therapeutische Technologien einschließlich Informationstechnologie und Systemintegration.

Seit dem 8. März 1899 wird die Siemens Aktie an der Börse notiert. Die Siemens Aktie ist an allen deutschen Börsen amtlich notiert und eine der Aktien mit der höchsten Gewichtung im DAX30. In den USA wird die Aktie in Form eines so genannten ADR (American Depositary Receipt) gehandelt.

Siemens auf Facebook…

Auf Facebook macht Siemens Werbung über die Karrieremöglichkeiten bei Siemens und informiert über den Bewerbungsprozess und über mögliche Arbeitsplätze. Auf der Pinnwand können fragen gestellt werden, auf die man dann schnell eine Antwort bekommt.